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![]() MOTORSPORT.CH Kart Flaggen Bedeutung autobau SKM 2026 29. März, Franciacorta (ITA) 31. Mai, Levier (FRA) 12. Juli, Lonato (ITA)23. August, Cremona (ITA) 10. Oktober, Wohlen BKRC-Höck (Mittwoch 19Uhr) Restaurant Waldeck , Ostermundigen «Marktplatz» |
![]() Video: SKM aus Wohlen 2022 |
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![]() Einladung für den Besuch Emil Frey in Safenwil Datum: Samstag, 27. Juni 2026 Ort: Emil
Frey Classics, Bahnhofstrasse
2, 5745 Safenwil Online-Anmeldung |
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| 24.04.2026 |
![]() Presseinformation 2026 | 11 23. April 2026
Sie kommt aus der harten italienischen Kartschule
und begann 2025 mit einem klaren Zweijahresplan. Für die Schweizerin Lynn Neuhaus
steht 2026 die zweite Phase dieses Plans ins Haus. Ihr Ziel: Die Erfahrung aus 2025 in
konstante Top-5-Ergebnisse umzumünzen. Lynn Neuhaus weiß, wie man sich durchbeißt.
Zwischen 2021 und 2024 machte sie sich im italienischen Rok Cup einen Namen. Mehrere Siege,
Podestplätze und Top-5-Qualifikationen beim Weltfinale untermauerten ihr Talent in der harten
italienischen Kartschule. 2025 erfolgte der Umstieg in den 150 PS starken
VW up! GTI im ADAC Tourenwagen Junior Cup. Nach einem herausfordernden Einstand sammelte sie
in der zweiten Saisonhälfte erste Punkte. Auf diesem Fundament möchte sie nun aufbauen und
2026 regelmäßig Punkte einfahren. _________________________________________________________________________________ Fundament ist gelegt „Never stop, always go ahead“ – getreu ihrem
Motto blickt die 20-Jährige nicht zurück, sondern nutzt die gesammelten Erfahrungen der
Saison 2025 als Sprungbrett für ihr zweites Jahr bei TOPCAR sport. In ihrem ersten Jahr im
Automobilsport lag der Fokus darauf, die komplexen Abläufe der Rundstrecke, das Reifenmanagement und
die Datenanalyse zu verstehen. „In der ersten Saison ging es darum, so viel wie
möglich zu lernen und das Potenzial des Fahrzeugs zu verstehen“, erklärt Neuhaus methodisch. Diese
analytische Herangehensweise ist kein Zufall: Lynn studiert im Vollzeit-Bachelor Sport und
angewandte Trainingswissenschaften. Als Fitnesstrainer in weiß sie genau, wie man Schwachstellen
analysiert und gezielt an der Performance arbeitet. _________________________________________________________________________________ Konstanz als Schlüssel zum Erfolg Für die Saison 2026 hat sich die Schweizerin, die
dem Berner Kart Racing Club angehört, ein klares Ziel gesetzt: „Konstante Performance in den Top
5.“ Im zweiten Jahr geht es nicht mehr nur ums Lernen, sondern darum, bei den Rennen stark aufzutreten
und jede Chance optimal zu nutzen. Ihr Vorbild ist dabei ein Landsmann: Ski-Alpin-Dominator Marco
Odermatt, der für Perfektion und Nervenstärke steht und damit als perfektes Vorbild für die Schlacht
um Hundertstelsekunden in Hockenheim und Co. taugt. Dabei bleibt sie ihrem langfristigen Plan treu.
Nach dem ADAC Tourenwagen Junior Cup soll der Weg in Richtung GT4-Klasse führen, mit dem Traumziel
DTM. Dass sie die physischen Voraussetzungen dafür mitbringt, steht außer Frage. Wenn sie nicht
gerade im Cockpit sitzt, findet man sie beim Windsurfen, Joggen, Biken oder im Kraftraum. Immer am Limit,
immer in der Action, ganz getreu dem Motorsport. ____________________________________________________________________________________ Bereit für den nächsten Schritt Lynn Neuhaus beschreibt den Cup als „kompetitiv,
dynamisch und nachwuchsfördernd“. Nach dem Jahr der Akklimatisierung ist sie nun bereit, die
Dynamik der Serie für sich zu nutzen. Wer Lynn kennt, weiß: Die „schnelle Lady aus
Giffers“ hat erst angefangen. Mit der Erfahrung aus 2025 im Rücken und einer hochprofessionellen
Einstellung im Gepäck ist 2026 das Jahr, in dem aus der Lernenden eine Jägerin auf die Podestplätze werden soll.
Ihr Kontakt zum ADAC Tourenwagen
Junior Cup
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| 04.04.2026 |
Mike Müller statt mit 150 neu mit
300 PS unterwegs
Ronny Jost von Topcar mit Mike
Müller und dem neuen VW Polo © Eichenberger Die vergangenen drei Jahre war Mike Müller (23) im ADAC Junior Cup unterwegs. Zwei Mal wurde er dort Gesamtzweiter, einmal -vierter. Auf diese Saison wechselt er in den neu geschaffenen Polo Cup – also von 150 zu 300 PS. Mike Müller hat 2023 den Wechsel vom Kart- in den Automobilrennsport vollzogen. Nach drei Jahren und zwei zweiten Plätzen im ADAC Junior Cup (auf einem VW up!) sattelt der Berner von 150 auf 300 PS um und absolviert in diesem Jahr den neu geschaffenen VW Polo Cup. Seinem Team wird der ehemalige Schweizer Kart-Champion treu bleiben. Auch 2026 ist Topcar aus Uetendorf (BE) für die Einsätze des 23-Jährigen verantwortlich. Getestet hat Müller sein neues «Spielzeug» noch nicht. Der erste Test wird erst nach Ostern Mitte April in Hockenheim stattfinden. Immerhin: Müllers neuer 300 PS starker Polo wurde gerade eben frisch foliert. Und der Fahrer kann es kaum abwarten, ehe er erstmals ins Auto steigen darf. «Ich weiss noch nicht genau, was auf mich zukommt», sagt Müller. «Laut dem Organisator (DMV, d. Red.) wurden bisher mehr als 25 Fahrzeuge verkauft. Wie gross das Feld letztendlich sein wird, werden wir am letzten April-Wochenende in Oschersleben beim Saisonauftakt sehen.» Für Vollgastier Müller ist aber jetzt schon klar: «Ich fahre diesen Cup nicht aus Spass. Ich will regelmässig unter die Top 3 kommen und natürlich auch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.» Der Polo Cup Deutschland startet im Rahmen der DMV Goodyear Racing Days. Es werden insgesamt zwölf Rennen ausgetragen. Verband Auto Sport
Schweiz GmbH MOTORSPORT.CH |
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| 31.03.2026 |
1. Lauf zur «autobau SKM 2026» in Franciacorta (ITA)
Start der X30 Challenge mit Dan Allemann ganz
vorne © H. Eichenberger Zwei Spirit-Fahrer haben beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen Franciacorta auf der ganzen Linie überzeugt: Aurelio Longhitano bei den Junioren und Dan
Allemann in der X30 Challenge Switzerland. Aurelio Longhitano und Dan Allemann sind ihrer Favoritenrolle beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vollauf gerecht geworden. Die beiden jungen Spirit-Piloten haben am ersten Rennwochenende in Franciacorta (ITA) im grossen Stil abgeräumt und je einen «Grand Slam» (Pole-Position, drei Laufsiege und schnellste Rennrunde) erzielt. Und das trotz starker Konkurrenz. Aber alles der Reihe nach. Der 12-jährige Longhitano aus Mörigen am Bielersee setzte sich im Qualifying der OK Junioren erfolgreich gegen seine Teamkollegen Zoltan Coigny und Alejandro Campos durch. Dasselbe Bild bot sich danach in den Vorläufen – Longhitano war zwar ständig unter Druck, liess sich aber nicht ins Boxhorn jagen und fuhr so die ersten beiden Saisonsiege ins Trockene. Im Finale hätte es – mit Coigny im Nacken – vermutlich ähnlich ausgesehen. Aber der junge Mann vom Genfersee, der die Schweiz in der FIA Academy vertritt, kam im Gedränge der ersten Kurve vom rechten Weg ab und musste sein Kart hinterher abstellen. Sehr viel entspannter hatte es Longhitano danach nicht. Nun machte der 14-jährige Campos aus Vuiteboeuf Jagd auf seinen Stallgefährten. Doch wieder blieb Longhitano cool und überquerte die Ziellinie nach 19 Runden als Erster – vor Campos, der als Zweiter sein bisher bestes Ergebnis in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft feiern durfte. Platz 3 ging nach einer starken Leistung (zwei Mal Fünfter in den Vorläufen) an Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless Karts. Auch für ihn war dieser dritte Rang der erste Podestbesuch im Rahmen eines Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Einen versöhnlichen Abschluss gab es auch für Aaron Buhofer. Nachdem der amtierende Super-Mini-Meister im ersten Vorlauf schon in der Aufwärmrunde von der Strecke kreiselte, machte er mit Platz 5 (hinter dem italienischen Gastfahrer Leonardo Lanza) und einer feinen
Aufholjagd auf sich aufmerksam.
Junior-Podest mit Campos, Longhitano und
Fricker (Berner KRC) © myrally.ch Mit einem etwas deutlicheren Vorsprung als Longhitano sicherte sich Dan Allemann (14) seine drei Laufsiege beim Auftaktrennen der X30 Challenge Switzerland. Eklatant war vor allem sein Vorsprung im Qualifying. Zwei Zehntelsekunden sind in der Kategorie, in der Einheitsmotoren von IAME zum Einsatz kommen, eine halbe Welt. Hinter Allemann, der sich danach weder in den Vorläufen, noch im Finale eine Blösse gab, sicherten sich Elias Lehmann (ebenfalls Spirit) und Michael Müller (Virtus Motorsport) jeweils die Plätze 2 respektive 3. Für Letzteren war der dritte Rang eine Bestätigung seiner starken Leistung aus dem Vorjahr (damals noch bei den Senioren). «Es freut mich sehr, dass ich mit all diesen jungen Burschen mithalten konnte», sagt der 26-jährige «Oldie», der in den Vorläufen mit dem einen oder anderen sehenswerten Überholmanöver den Beweis erbrachte, dass ein leicht fortgeschrittenes Alter noch lange kein Hindernis sein muss… Nicht ganz nach vorne reichte es beim ersten Rennen für Alexis Genolet (5., 5., 4.), Neil Russell (4., 4., 6.) und Gauthier Sanjuan (8., 6., 5.). Ein Wochenende zum vergessen erlebte X30-Neuling Nicola Mateo Frigg aus dem Team UBIQ Racing. Im Quali noch Zweitschnellster hinter Allemann versagte im ersten Vorlauf der Anlasser. Im zweiten Vorlauf bremste ihn dann ein defekter Pleuel ein. Und in Rennen 3, als wäre es nicht schon genug des «Bösen», gab die Kerze ihren Geist
auf. Für etwas mehr Abwechslung unter den Top 3 sorgten die Super Minis. Im Qualifying überraschte Joy Allemann, die Tochter von Spirit-Teamchef Ken Allemann, ihre männlichen Kontrahenten mit der Pole-Position. Und beinahe hätte sie auch den ersten Vorlauf gewonnen. Bis Rennhälfte lag die Elfjährige noch vorne, dann wurde sie aus den Top 3 verdrängt und schliesslich noch in eine Kollision mit Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, verwickelt. Der Sieg im ersten Vorlauf ging an den britischen Gastpiloten Michael Fineas – vor Ben Iten, Spirit-Teamkollege von Joy Allemann. Im zweiten Vorlauf drehte der Zuger Iten den Spiess um. In der letzten Runde kassierte er Fineas. Weil es aber zwischen den beiden zur Berührung kam und dabei Itens Frontspoiler eingedrückt wurde, fiel Ben aufgrund einer 5-Sekunden-Strafe von Platz 1 auf Platz 5 zurück. Im Finale sicherte sich Iten – wieder in der letzten Runde – dann doch noch den Sieg. Fineas wurde Zweiter, Prost Dritter. Für Allemann endete das Rennen auf Rang 4 vor Lorik
Shahinaj, der in beiden Vorläufen mit Platz 3 eine beeindruckende Leistung
zeigte.
Der Kampf um die Spitze bei den Super Minis ©
Eichenberger Knapp an einem «Grand Slam» vorbei schrammte Florian Esteve (DEL motorsports) bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2. Der 18-jährige Walliser gewann alle drei Rennläufe – jeweils mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Esteve, der im vergangenen Jahr Dritter in der KZ2 wurde, auf die neue Saison von Birel- auf CRG-Chassis wechselte, fuhr in beiden Vorläufen vorne weg. Im Finale hatte er etwas länger zu beissen, ehe er einen Weg vorbei an Kilian Boss fand. Allerdings hätte Esteve auch mit Platz 2 v orlieb nehmen können. Denn Boss bekam wegen eines Frühstarts fünf Strafsekunden aufgebrummt. Das warf den ehemaligen Young Driver auf den undankbaren vierten Platz zurück – hinter Privatbewerber Bastien Liénard und Neo-Papa Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse). Letzterer verlor Platz 2 kurz vor Rennende an Liénard. Darüber machte er sich allerdings weniger Gedanken als über den Rückstand auf Esteve. «Der ist uns pro Runde eine Zehntelsekunde davongefahren.» Ganz zur Freude der beiden Gebrüder Luyet – die, wie es scheint, einen nächsten Rohdiamanten gefunden zu haben. Und so geht es weiter:
KZ2-Pilot Florian Esteve: drei Rennen, drei
Siege © Eichenberger
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| 27.03.2026 |
Vorschau «autobau SKM» in
Franciacorta: Neues Jahr, neues Glück!
Am Sonntag beginnt in Franciacorta die neue
Saison © Eichenberger Am Sonntag, 29. März, beginnt in Franciacorta (ITA) die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Neben vielen bekannten Gesichtern sind auch zahlreiche neue Piloten dabei. Für
Spannung ist jedenfalls gesorgt. 175 Tage sind seit dem letzten Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vergangen. Am Sonntag, 29. März, geht es endlich wieder los. Im italienischen Franciacorta steht der erste Lauf 2026 auf dem Programm. 64 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für das erste Rennen eingeschrieben. Damit liegt man unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Doch das hat seine Gründe. Ein Team (Innovate Competition), das in den letzten Jahren zahlreiche Siege und Podestplätze in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gefeiert hat, fehlt gänzlich. Dazu haben allein sechs Piloten auf diese Saison den Schritt von der Schweizer Kart-Meisterschaft in den Automobilsport gewagt. Und andere – das gehört halt auch dazu – haben ihr Hobby an den Nagel gehängt. Nichtsdestotrotz sind wieder neue Fahrer und Fahrerinnen dazugestossen. Und die Felder, die in Franciacorta am Start stehen, sind qualitativ hochwertig. Einziger Wermutstropfen: Die Kategorie OK Senior wird beim Saisonauftakt aufgrund der bescheidenen Anzahl von Anmeldungen fehlen. Das bestbesetzte Feld bietet wie in der Vergangenheit die X30 Challenge Switzerland. 28 Piloten und Pilotinnen werden in Franciacorta um den Sieg fahren. Darunter einige Hochkaräter wie beispielsweise Vorjahressieger Dylan Turri (18). Der Tessiner startet für das Blackhawk Racing Team und hat 2025 auf seiner Lieblingspiste einen «Grand Slam» (Pole-Position, schnellste Rennrunde, drei Laufsiege) gefeiert. Auch der Vorjahreszweite von Franciacorta, Elias Lehmann, ist wieder am Start. Der 15-jährige Genfer ist einer von neun Fahrern aus dem Team Spirit Racing und damit auch Teamkollege von Dan Allemann. Der Sohn von Teambesitzer Ken Allemann tritt im Rahmen der Schweizer Meisterschaft zwar zum ersten Mal in der X30 an, wird aber aufgrund seiner enormen internationalen Erfahrung sehr schwer zu schlagen sein. Mehr als ein Auge sollte man auch auf das LKM-Duo werfen. Young-Driver-Gewinner Timéo Ruppen wird mächtig Gas geben müssen, wenn er seinen schnellen Teamkollegen Alexis Genolet hinter sich behalten will. Gleiches gilt bei UBIQ Racing. Der Zürcher Neil Russell wird alle Hände voll zu tun haben, seinen um zwei Jahre jüngeren Stallgefährten und Kantonsrivalen
Nicola Mateo Frigg zu bügeln.
Zoltan Coigny zählt bei den OK Junioren zu den Favoriten © Eichenberger Spannend wird es auch bei den OK Junioren werden. 17 Fahrer sind dort eingeschrieben. Zu den absoluten Top-Kracks zählen auch hier zwei Spirit-Piloten: die beiden Zwölfjährigen Aurelio Longhitano und Zoltan Coigny. Beide haben auch schon bei internationalen Rennen ihre Klasse bewiesen. Longhitano zuletzt bei der Super Masters Serie der WSK, Coigny beim Saisonauftakt der Champions of the Future. Wie rasant schnell sich im Kartsport alles entwickelt und warum manche Kategorien so genannten Wellenbewegungen unterliegen, lässt sich an den OK Junioren bestens erkennen. Von den Top 10 aus dem Vorjahr ist nur Alejandro Campos übrig geblieben. Der Rest ist «weitergezogen» oder hat aufgehört. Gespannt darf man auch auf das OK-Debüt im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft von Aaron Buhofer sein. Der Spirit-Pilot hat im vergangenen Jahr den Titel bei den
Super Minis geholt. Jetzt misst er sich in der nächsthöheren Kategorie mit der
Konkurrenz. Wie bei den Junioren wurde das Feld auch bei den Super Minis, den Acht- bis Zwölfjährigen, neu zusammengestellt. Von den letztjährigen Piloten, die den Grossteil der Saison bestritten haben, ist nur Ben Iten übrig geblieben. Dem Zehnjährigen deshalb die Favoritenrolle zuzuschieben, wäre nicht ganz fair. Aber der junge Zuger hat im vergangenen Jahr – obwohl der Jüngste – schon beeindruckende Ergebnisse geliefert. Aus Mangel an Erfahrungswerten der Konkurrenz formulieren wir es mal vorsichtig so: Wer Iten schlägt, hat im Kampf um die Meisterschaft sicher ein Wörtchen mitzureden. Vielleicht gelingt dies ja der elfjährigen Joy Allemann. Oder Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost. Wir sind über den Ausgang des ersten Rennens jedenfalls genauso gespannt wie vermutlich die Eltern der jüngsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der autobau Schweizer
Kart-Meisterschaft.
Ben Iten: Erst zehn, aber schon bald ein Champion? © Eichenberger Selbst in der Kategorie KZ2, bei den Schaltkarts, gab es diverse Wechsel. Nimmt man den Endstand von 2025, so müssten der Gesamtzweite Kai Perner und der Gesamtdritte Florian Esteve die Sache unter sich ausmachen. Doch der Zweikampf Birel- gegen CRG-Chassis wird vermutlich nicht nur von diesen beiden Fahrern ausgetragen. Neuling Emilien Koestner (CRG) oder Routinier Kilian Boss (Swizz Evenzz) werden sicher etwas dagegen haben. Und dann ist da noch ein alter Bekannter, der nach einer «Babypause» zurückkehrt: Paolo Castagnetti. Der im Tessin wohnhafte und inzwischen immer besser Deutsch sprechende Schaltkart-Spezialist muss man immer auf der Rechnung haben – sofern das Material hält. Also: Auch hier ist Spannung angesagt. Und wer weiss: Vielleicht steigt die Zahl der Teilnehmende für das zweite Rennwochenende in 7 Laghi (19. April) nochmals etwas an. Denn einen besseren Kalender mit sechs Rennen, vier davon auf italienischen Top-Rennstrecken, kann man sich eigentlich nicht ausmalen. Zur Strecke: Mit dem Autodromo, welches das grösste Porsche Experience Center weltweit beherbergt, und der danebenliegenden Kartstrecke ist Franciacorta – auf halbem Weg zwischen Mailand und dem Gardasee – zu einem wahren Rennsport-Mekka geworden. Seit 2021 gastiert die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft auf dem Kartodromo, das mit 1,3 km nicht nur die längste, sondern auch die schnellste Strecke im Kalender bietet. Am Ende der Zielgeraden erreichen die Schaltkarts ein Tempo von nahezu 150 km/h. Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Franciacorta www.savoiechrono.com Zeitplan Sonntag, 29. März Termine autobau Schweizer
Kart-Meisterschaft 2026
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