| 29.05.2026 |
Vorschau autobau SKM Levier: Saisonhalbzeit in Frankreich / 1. Lauf Swiss Historic Kart
Cup
Führt bei den
Schaltkarts: Paolo Castagnetti © Eichenberger Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft geht am Wochenende in die dritte Runde. Austragungsort des dritten Laufs ist der Circuit de l’Enclos bei Levier in Frankreich, der nach einem Jahr Pause wieder in den Kalender aufgenommen wurde. Nach einem Jahr Pause kehrt die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft nach Levier (FRA) zurück. Und eines dürfte jetzt schon feststehen: Das Wetter wird diesmal ganz bestimmt besser sein. 2024 regnete es nämlich nur einmal – von früh morgens bis spät
abends. Um von einem vorentscheidenden Rennen zu sprechen, ist es noch zu früh. Trotzdem markiert der dritte Lauf auf dem Circuit de l’Enclos bereits die Halbzeit der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Nach dem Gaststspiel in Frankreich stehen noch die Rennen in Lonato (12. Juli), Cremona (23. August) und Wohlen (10. Oktober)
auf dem Programm. Bei den Super Minis ist die Favoritenrolle ziemlich klar verteilt. Ben Iten (11) hat an den ersten beiden Rennwochenenden fünf der sechs möglichen Siege eingefahren. Der junge Zuger liegt deshalb vor Levier 23 Punkte vor der teaminternen Spirit-Konkurrenz mit Joy Allemann und Kimi Prost. Letzterer hat bereits 38 Punkte Rückstand auf Iten, konnte dafür im zweiten Vorlauf in Franciacorta (ITA) aber schon einmal gewinnen. Erster Verfolger dieses Trios ist Lorik Shahinaj, der nur knapp hinter Prost auf Rang 4 liegt. Zu ihren Debüts in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft kommen gleich drei Fahrer: Diego Stifani, Ilias Oskanian und Liam Allemann, der Sohn der ehemaligen
Kart-Europameisterin Cyndie Allemann.
Die Super
Minis Joy Allemann, Lorik Shahinaj und Ben Iten © Eichenberger Ein Kopf-an-Kopf-Rennen haben wir bei den OK Junioren. Dort haben die Spirit-Fahrer Alejandro Campos und Aurelio Longhitano beide 120 Punkte. Schaffen es die beiden, auch in Levier auf diesem Niveau zu performen, werden sie sich aller Voraussicht nach vom Rest des Feldes absetzen können. Denn der Drittplatzierte, Zoltan Coigny, Finalsieger in 7 Laghi und eben erst Academy-Trophy-Gewinner in Genk (BEL), wird am Wochenende in Levier aufgrund eines internationalen Engagements fehlen. Damit wird Dilan Roman Fricker (Swiss Hutless) mit grosser Wahrscheinlichkeit mindestens eine Position nach vorne rücken. Denn auch der zurzeit Fünftplatzierte, Tyron Jaquet, wird in Levier nicht bei den OK Junioren antreten. Der Fahrer aus dem Team Spirit Racing ist per sofort in die X30 Challenge Switzerland gewechselt. Dort stehen am Wochenende 26 Fahrer und Fahrerinnen im Einsatz. Zwei davon heben im Verlauf der bisherigen Saison bereits 100 und mehr Punkte geholt: der Führende Dan Allemann (Spirit Racing, 144 Punkte) und Michael Müller (Virtus Motorsport, 116). Der 26-jährige Routinier Müller wird alles daran setzen, Allemann Punkte im Kampf um die X30-Meisterschaft wegzunehmen. Ein einfaches Unternehmen wird das nicht werden. Allemann verfügt nicht nur über viel Erfahrung im Allgemeinen und in Levier im Besonderen, er hat von den bisher möglichen 150 Punkten bis jetzt gerade mal sechs Zähler verschenkt! Im Kampf um die vorderen Plätze wird man in Levier sicher auch ein Auge auf Allemanns Teamkollegen Elias Lehmann (95 Punkte) und LKM-Fahrer Alexis Genolet (80) werfen müssen. Einziger Wermutstropfen in einem sonst sehr starken Feld: Mit
Neil Russell fehlt in Levier das UBIQ-Aushängeschild aus der Top 10.
Jubeln sie
auch in Levier? Michael Müller (mit Pokal) und Team © Eichenberger Ziemlich offen gestaltet sich bisher die Saison in der Kategorie KZ2. Nach zwei Rennen führt – zum ersten Mal in seiner SM-Karriere – Paolo Castagnetti aus dem Team Gerber Corse. Der Vorsprung auf den zweitschnellsten Schaltkart-Fahrer Kilian Boss (Swizz Evenzz) beträgt aber lediglich 15 Punkte. Platz 3 okkupiert nach zwei von sechs Rennen Florian Estève (DEL motorsports). Auch er liegt mit nur drei Punkten Rückstand auf Boss nach wie vor sehr gut im Rennen. Auch die auf den Plätzen 4 (Bastien Liénard) und 5 (Kai Perner) folgenden Fahrer sind nicht weit weg von der Spitze. Konkurrenz kriegen Castagnetti & Co. am Wochenende von zwei Rückkehrern: Karen Gaillard, für gewöhnlich im italienischen Porsche Carrera Cup unterwegs, und «Evergreen» Kevin Wälti werden nichts unversucht lassen, die Top-Piloten zu ärgern. Erstmals in dieser Saison hat sich mit Martin Nyffenegger auch ein Fahrer für die KZ2 Master (ü30) eingeschrieben. Er ist mit seinen 32 Jahren der älteste
Fahrer am kommenden Wochenende. Zumindest im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Denn in Levier werden am Wochenende noch ein paar ältere Semester am Start stehen. Und zwar im Swiss Historic Kart Cup, der in Levier sein erstes von drei Rennen austrägt. Wobei auch Rennen nicht der richtige Ausdruck ist. Im SHKC geht es um gleichmässige Rundenzeiten. Es gewinnt also nicht zwangsläufig das schnellste Kart. «Mit 17 Teilnehmern haben wir eine neue Rekordkulisse für Levier», sagt Vizepräsident Beat Raemy stolz. «Es freut uns sehr, dass auch junge Teilnehmer Interesse an diesen Fahrzeugen mit den luftgekühlten 100er-Motoren haben. Es ist zwar nicht immer einfach entsprechende Ersatzteile zu finden, aber die Piloten helfen sich gegenseitig, was sich auf die gute Stimmung und den Zusammenhalt in
dieser sympathischen Gruppe auswirkt.» Zur Strecke: Der Circuit de l’Enclos misst 1176 Meter. Zahlreiche Rechtskurven und ein leichte s Gefälle wechseln sich mit kurzen Geraden ab. Gute Überholmöglichkeiten bieten sich am Ende der Start- und Zielgeraden, im Infield (Kurve 3) und in der Haarnadel kurz vor dem Einbiegen auf die langgezogene Rechtskurve vor dem Start. Für Zuschauer ist die Strecke von der Tribüne fast komplett einsehbar – ein idealer Ort also für den dritten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026. Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport . Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Levier www.savoiechrono.com Zeitplan Sonntag,
31. Mai Termine
autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
Alejandro
Campos: Kopf an Kopf mit Longhitano © Eichenberger Verband Auto Sport
Schweiz GmbH MOTORSPORT.CH |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.05.2026 |
Auch in der FIA
Academy Junior gewinnt ein Schweizer ![]() Zoltan Coigny: Sieger beim Academy-Rennen in Genk © Archiv Coigny Zoltan Coigny (13) wird sich gesagt haben: «Was Alexis Genolet bei den Senioren kann, das kann ich bei den Junioren!» Und in der Tat: Der junge Waadtländer siegte beim Auftakt
zur FIA Academy Trophy in Genk (BEL). Herzliche Gratulation! Zwei Nachwuchstalente darf Auto Sport Schweiz jährlich bei der FIA Karting Academy Trophy ins Rennen schicken: eines bei den Junioren, eines bei den Senioren. Beide Trümpfe haben beim Auftaktrennen gestochen. Alexis Genolet (16) gewann in Valencia das Auftaktrennen bei den Senioren souverän, Zoltan Coigny jenes bei den Junioren am vergangenen Wochenenden im belgischen Genk. Beiden sei an dieser Stelle herzlich gratuliert! Dass gleich beide junge Fahrer, die sonst in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fahren, ganz oben stehen, macht auch uns als Verband stolz! Coigny hatte schon im finalen Quali-Heat den Tarif durchgegeben und sicherte sich souverän die Pole-Position. Beim Start zum Finale kam er gut weg und hatte sich bis zur Mitte der ersten Runde einen Vorsprung erarbeitet – genau wie sein Schweizer Landsmann Genolet vor zwei Wochen in der Academy Senior. Bis ins Ziel baute der junge Waadtländer seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Die Ziellinie überquerte
er mit 2,7 Sekunden auf den Chinesen John Han. «Der Start in die Woche war schwierig, da wir nicht wirklich schnell waren», meinte Coigny, «aber dann haben wir das richtige Set-Up gefunden, sodass das Qualifying wirklich gut lief. Die Pole-Position zu holen und nun auch im Finale wieder von vorne zu starten, ist natürlich grossartig, und der Sieg im Finale ist obendrein noch ein
zusätzlicher Bonus.» In beiden Academy Trophys liegen nach dem ersten (von drei) Rennen also zwei Schweizer vorne. Für Genolet (76 Punkte) geht es vom 11. bis 14. Juni in Mülsen (GER) weiter. Für Coigny (75 Punkte) vom 2. bis 5. Juli in Sarno (ITA). Drücken wir den beiden
die Daumen, dass es so weiter geht! ![]() Bravo Zoltan! Nach Alexis Genolet (bei den Senioren) hat die Schweiz auch einen Gesamtführenden bei den Junioren © Archiv Coigny Verband Auto Sport
Schweiz GmbH MOTORSPORT.CH |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 16.05.2026 |
Presseartikel im
«Der Bund» vom 20.06.1980, also vor 46 Jahren… ![]() Druckversion ![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.05.2026 |
![]() SRF News und SRF Sport 8. Mai um 11:26 · Der Bundesrat hat Rundstreckenrennen in der Schweiz unter bestimmten Auflagen wieder zugelassen. Die Regelung tritt per 1. Juli 2026 in Kraft. Nachdem bereits zuvor das Verbot für Rundstreckenrennen im Strassenverkehrsgesetz (SVG) aufgehoben worden waren, wurden nun auch die Detailregelungen in der Verkehrsregelnverordnung angepasst. Theoretisch könnte somit die Formel 1 nach über 70 Jahren wieder in die Schweiz zurückkehren.
Künftig sind die Kantone für die Bewilligung dieser Sportveranstaltungen zuständig. Dabei achten sie darauf, dass bestimmte Auflagen erfüllt sind: Unter anderem müssen die Sicherheitsstandards eingehalten und die Erfordernisse des Umweltschutzes berücksichtigt werden.
Das Verbot geht auf ein Ereignis aus dem Jahr 1955 zurück. Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans kam es zur grössten Katastrophe in der Geschichte des Motorsports. In der Folge einer Kollision zweier Fahrzeuge vor der Boxenanlage starben der französische Rennfahrer Pierre Levegh und 83 Zuschauende. Mit der Begründung, dass die abreisenden Zuschauenden sonst die Zufahrtswege für die Ambulanz blockiert hätten, wurde das Rennen trotzdem
weitergeführt. Bemerkung: Das sind zwar gute Neuigkeiten, aber dass die Kantone nun zuständig sind, wird die Sache nicht einfacher machen! Für den Kartsport ändert sich nichts. Im Karting durften immer Rundstreckenrennen durchgeführt werden, allerdings lange Zeit nur mit Motoren bis 100 ccm, was später, sehr viel später, auf bis zu 250 ccm–Motoren erweitert wurde. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 08.05.2026 | Hier geht’s zum
Bilderbogen vom Schnupperkurs 1. BKRC Schnupperkurs 2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.05.2026 |
Ruhe in Frieden: ALEX ZANARDI |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 24.04.2026 |
![]() Presseinformation 2026 | 11 23. April 2026
Sie kommt aus der harten italienischen Kartschule
und begann 2025 mit einem klaren Zweijahresplan. Für die Schweizerin Lynn Neuhaus
steht 2026 die zweite Phase dieses Plans ins Haus. Ihr Ziel: Die Erfahrung aus 2025 in
konstante Top-5-Ergebnisse umzumünzen. Lynn Neuhaus weiß, wie man sich durchbeißt.
Zwischen 2021 und 2024 machte sie sich im italienischen Rok Cup einen Namen. Mehrere Siege,
Podestplätze und Top-5-Qualifikationen beim Weltfinale untermauerten ihr Talent in der harten
italienischen Kartschule. 2025 erfolgte der Umstieg in den 150 PS starken
VW up! GTI im ADAC Tourenwagen Junior Cup. Nach einem herausfordernden Einstand sammelte sie
in der zweiten Saisonhälfte erste Punkte. Auf diesem Fundament möchte sie nun aufbauen und
2026 regelmäßig Punkte einfahren. _________________________________________________________________________________ Fundament ist gelegt „Never stop, always go ahead“ – getreu ihrem
Motto blickt die 20-Jährige nicht zurück, sondern nutzt die gesammelten Erfahrungen der
Saison 2025 als Sprungbrett für ihr zweites Jahr bei TOPCAR sport. In ihrem ersten Jahr im
Automobilsport lag der Fokus darauf, die komplexen Abläufe der Rundstrecke, das Reifenmanagement und
die Datenanalyse zu verstehen. „In der ersten Saison ging es darum, so viel wie
möglich zu lernen und das Potenzial des Fahrzeugs zu verstehen“, erklärt Neuhaus methodisch. Diese
analytische Herangehensweise ist kein Zufall: Lynn studiert im Vollzeit-Bachelor Sport und
angewandte Trainingswissenschaften. Als Fitnesstrainer in weiß sie genau, wie man Schwachstellen
analysiert und gezielt an der Performance arbeitet. _________________________________________________________________________________ Konstanz als Schlüssel zum Erfolg Für die Saison 2026 hat sich die Schweizerin, die
dem Berner Kart Racing Club angehört, ein klares Ziel gesetzt: „Konstante Performance in den Top
5.“ Im zweiten Jahr geht es nicht mehr nur ums Lernen, sondern darum, bei den Rennen stark aufzutreten
und jede Chance optimal zu nutzen. Ihr Vorbild ist dabei ein Landsmann: Ski-Alpin-Dominator Marco
Odermatt, der für Perfektion und Nervenstärke steht und damit als perfektes Vorbild für die Schlacht
um Hundertstelsekunden in Hockenheim und Co. taugt. Dabei bleibt sie ihrem langfristigen Plan treu.
Nach dem ADAC Tourenwagen Junior Cup soll der Weg in Richtung GT4-Klasse führen, mit dem Traumziel
DTM. Dass sie die physischen Voraussetzungen dafür mitbringt, steht außer Frage. Wenn sie nicht
gerade im Cockpit sitzt, findet man sie beim Windsurfen, Joggen, Biken oder im Kraftraum. Immer am Limit,
immer in der Action, ganz getreu dem Motorsport. ____________________________________________________________________________________ Bereit für den nächsten Schritt Lynn Neuhaus beschreibt den Cup als „kompetitiv,
dynamisch und nachwuchsfördernd“. Nach dem Jahr der Akklimatisierung ist sie nun bereit, die
Dynamik der Serie für sich zu nutzen. Wer Lynn kennt, weiß: Die „schnelle Lady aus
Giffers“ hat erst angefangen. Mit der Erfahrung aus 2025 im Rücken und einer hochprofessionellen
Einstellung im Gepäck ist 2026 das Jahr, in dem aus der Lernenden eine Jägerin auf die Podestplätze werden soll.
Ihr Kontakt zum ADAC Tourenwagen
Junior Cup
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 04.04.2026 |
Mike Müller statt mit 150 neu mit
300 PS unterwegs
Ronny Jost von Topcar mit Mike
Müller und dem neuen VW Polo © Eichenberger Die vergangenen drei Jahre war Mike Müller (23) im ADAC Junior Cup unterwegs. Zwei Mal wurde er dort Gesamtzweiter, einmal -vierter. Auf diese Saison wechselt er in den neu geschaffenen Polo Cup – also von 150 zu 300 PS. Mike Müller hat 2023 den Wechsel vom Kart- in den Automobilrennsport vollzogen. Nach drei Jahren und zwei zweiten Plätzen im ADAC Junior Cup (auf einem VW up!) sattelt der Berner von 150 auf 300 PS um und absolviert in diesem Jahr den neu geschaffenen VW Polo Cup. Seinem Team wird der ehemalige Schweizer Kart-Champion treu bleiben. Auch 2026 ist Topcar aus Uetendorf (BE) für die Einsätze des 23-Jährigen verantwortlich. Getestet hat Müller sein neues «Spielzeug» noch nicht. Der erste Test wird erst nach Ostern Mitte April in Hockenheim stattfinden. Immerhin: Müllers neuer 300 PS starker Polo wurde gerade eben frisch foliert. Und der Fahrer kann es kaum abwarten, ehe er erstmals ins Auto steigen darf. «Ich weiss noch nicht genau, was auf mich zukommt», sagt Müller. «Laut dem Organisator (DMV, d. Red.) wurden bisher mehr als 25 Fahrzeuge verkauft. Wie gross das Feld letztendlich sein wird, werden wir am letzten April-Wochenende in Oschersleben beim Saisonauftakt sehen.» Für Vollgastier Müller ist aber jetzt schon klar: «Ich fahre diesen Cup nicht aus Spass. Ich will regelmässig unter die Top 3 kommen und natürlich auch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.» Der Polo Cup Deutschland startet im Rahmen der DMV Goodyear Racing Days. Es werden insgesamt zwölf Rennen ausgetragen. Verband Auto Sport
Schweiz GmbH MOTORSPORT.CH |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.03.2026 |
1. Lauf zur «autobau SKM 2026» in Franciacorta (ITA)
Start der X30 Challenge mit Dan Allemann ganz
vorne © H. Eichenberger Zwei Spirit-Fahrer haben beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen Franciacorta auf der ganzen Linie überzeugt: Aurelio Longhitano bei den Junioren und Dan
Allemann in der X30 Challenge Switzerland. Aurelio Longhitano und Dan Allemann sind ihrer Favoritenrolle beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vollauf gerecht geworden. Die beiden jungen Spirit-Piloten haben am ersten Rennwochenende in Franciacorta (ITA) im grossen Stil abgeräumt und je einen «Grand Slam» (Pole-Position, drei Laufsiege und schnellste Rennrunde) erzielt. Und das trotz starker Konkurrenz. Aber alles der Reihe nach. Der 12-jährige Longhitano aus Mörigen am Bielersee setzte sich im Qualifying der OK Junioren erfolgreich gegen seine Teamkollegen Zoltan Coigny und Alejandro Campos durch. Dasselbe Bild bot sich danach in den Vorläufen – Longhitano war zwar ständig unter Druck, liess sich aber nicht ins Boxhorn jagen und fuhr so die ersten beiden Saisonsiege ins Trockene. Im Finale hätte es – mit Coigny im Nacken – vermutlich ähnlich ausgesehen. Aber der junge Mann vom Genfersee, der die Schweiz in der FIA Academy vertritt, kam im Gedränge der ersten Kurve vom rechten Weg ab und musste sein Kart hinterher abstellen. Sehr viel entspannter hatte es Longhitano danach nicht. Nun machte der 14-jährige Campos aus Vuiteboeuf Jagd auf seinen Stallgefährten. Doch wieder blieb Longhitano cool und überquerte die Ziellinie nach 19 Runden als Erster – vor Campos, der als Zweiter sein bisher bestes Ergebnis in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft feiern durfte. Platz 3 ging nach einer starken Leistung (zwei Mal Fünfter in den Vorläufen) an Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless Karts. Auch für ihn war dieser dritte Rang der erste Podestbesuch im Rahmen eines Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Einen versöhnlichen Abschluss gab es auch für Aaron Buhofer. Nachdem der amtierende Super-Mini-Meister im ersten Vorlauf schon in der Aufwärmrunde von der Strecke kreiselte, machte er mit Platz 5 (hinter dem italienischen Gastfahrer Leonardo Lanza) und einer feinen
Aufholjagd auf sich aufmerksam.
Junior-Podest mit Campos, Longhitano und
Fricker (Berner KRC) © myrally.ch Mit einem etwas deutlicheren Vorsprung als Longhitano sicherte sich Dan Allemann (14) seine drei Laufsiege beim Auftaktrennen der X30 Challenge Switzerland. Eklatant war vor allem sein Vorsprung im Qualifying. Zwei Zehntelsekunden sind in der Kategorie, in der Einheitsmotoren von IAME zum Einsatz kommen, eine halbe Welt. Hinter Allemann, der sich danach weder in den Vorläufen, noch im Finale eine Blösse gab, sicherten sich Elias Lehmann (ebenfalls Spirit) und Michael Müller (Virtus Motorsport) jeweils die Plätze 2 respektive 3. Für Letzteren war der dritte Rang eine Bestätigung seiner starken Leistung aus dem Vorjahr (damals noch bei den Senioren). «Es freut mich sehr, dass ich mit all diesen jungen Burschen mithalten konnte», sagt der 26-jährige «Oldie», der in den Vorläufen mit dem einen oder anderen sehenswerten Überholmanöver den Beweis erbrachte, dass ein leicht fortgeschrittenes Alter noch lange kein Hindernis sein muss… Nicht ganz nach vorne reichte es beim ersten Rennen für Alexis Genolet (5., 5., 4.), Neil Russell (4., 4., 6.) und Gauthier Sanjuan (8., 6., 5.). Ein Wochenende zum vergessen erlebte X30-Neuling Nicola Mateo Frigg aus dem Team UBIQ Racing. Im Quali noch Zweitschnellster hinter Allemann versagte im ersten Vorlauf der Anlasser. Im zweiten Vorlauf bremste ihn dann ein defekter Pleuel ein. Und in Rennen 3, als wäre es nicht schon genug des «Bösen», gab die Kerze ihren Geist
auf. Für etwas mehr Abwechslung unter den Top 3 sorgten die Super Minis. Im Qualifying überraschte Joy Allemann, die Tochter von Spirit-Teamchef Ken Allemann, ihre männlichen Kontrahenten mit der Pole-Position. Und beinahe hätte sie auch den ersten Vorlauf gewonnen. Bis Rennhälfte lag die Elfjährige noch vorne, dann wurde sie aus den Top 3 verdrängt und schliesslich noch in eine Kollision mit Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, verwickelt. Der Sieg im ersten Vorlauf ging an den britischen Gastpiloten Michael Fineas – vor Ben Iten, Spirit-Teamkollege von Joy Allemann. Im zweiten Vorlauf drehte der Zuger Iten den Spiess um. In der letzten Runde kassierte er Fineas. Weil es aber zwischen den beiden zur Berührung kam und dabei Itens Frontspoiler eingedrückt wurde, fiel Ben aufgrund einer 5-Sekunden-Strafe von Platz 1 auf Platz 5 zurück. Im Finale sicherte sich Iten – wieder in der letzten Runde – dann doch noch den Sieg. Fineas wurde Zweiter, Prost Dritter. Für Allemann endete das Rennen auf Rang 4 vor Lorik
Shahinaj, der in beiden Vorläufen mit Platz 3 eine beeindruckende Leistung
zeigte.
Der Kampf um die Spitze bei den Super Minis ©
Eichenberger Knapp an einem «Grand Slam» vorbei schrammte Florian Esteve (DEL motorsports) bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2. Der 18-jährige Walliser gewann alle drei Rennläufe – jeweils mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Esteve, der im vergangenen Jahr Dritter in der KZ2 wurde, auf die neue Saison von Birel- auf CRG-Chassis wechselte, fuhr in beiden Vorläufen vorne weg. Im Finale hatte er etwas länger zu beissen, ehe er einen Weg vorbei an Kilian Boss fand. Allerdings hätte Esteve auch mit Platz 2 v orlieb nehmen können. Denn Boss bekam wegen eines Frühstarts fünf Strafsekunden aufgebrummt. Das warf den ehemaligen Young Driver auf den undankbaren vierten Platz zurück – hinter Privatbewerber Bastien Liénard und Neo-Papa Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse). Letzterer verlor Platz 2 kurz vor Rennende an Liénard. Darüber machte er sich allerdings weniger Gedanken als über den Rückstand auf Esteve. «Der ist uns pro Runde eine Zehntelsekunde davongefahren.» Ganz zur Freude der beiden Gebrüder Luyet – die, wie es scheint, einen nächsten Rohdiamanten gefunden zu haben. Und so geht es weiter:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.03.2026 |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 13.03.2026 |
«autobau» weiter Partner
und Namensgeber der SKM ![]() Fredy Lienhard (links) und Paul Gutjahr © Kaufmann «autobau» ist auch 2026 Hauptsponsor der SKM © Eichenberger Die autobau Erlebniswelt in Romanshorn hat die Partnerschaft mit Auto Sport Schweiz verlängert und ist damit auch 2026 Namensgeber der «autobau» Schweizer Kart
Meisterschaft. Seit 2012 ist Fredy Lienhard zuerst mit dem Brand LO (Lista Office) und seit 2016 mit seiner imposanten «autobau Erlebniswelt» in Romanshorn, gemeinsam mit Sohn Fredy Alexander Hauptsponsor der Schweizer Kart-Meisterschaft. 2026 geht man gemeinsam in das 15. Jahr dieser Partnerschaft. «Eine solche Partnerschaft über eine solch lange Zeit aufrecht erhalten zu können, ist aussergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich», sagt Paul Gutjahr, Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz. «Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung auch dieses Jahr geniessen können und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Fredy und seinem Sohn bedanken.» Los geht die Meisterschaft 2026 am 29. März in Franciacorta (ITA). Wer sich für den Saisonauftakt noch nicht eingeschrieben hat, kann dies noch bis Sonntag, 22. März (24.00 Uhr) auf www.go4race.ch machen. Bei einer Einschreibung für die komplette Saison ist ein Rennen gratis. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld und sparst so insgesamt 600.- Franken. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.03.2026 |
Kart Club Seeland - Einladung: Clubrennen Lyss ![]() Druckversion HOMEPAGE: KC-SEELAND.CH |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 07.03.2026 |
In drei Wochen fällt der Startschuss zur ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026. Melde Dich jetzt an! Mehr
dazu auf www.motorsport.ch oder
direkt unter www.go4race.ch .
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 03.03.2026 |
Champions of the Future: Coigny
(CH) Sieger des ersten Wochenendes
Starke Leistung: Zoltan Coigny siegte in Valencia © Instagram Sechs Rennen stehen bei der diesjährigen Champions oft he Future Academy auf dem Programm. Das erste davon fand am Wochenende in Valencia statt – mit einem Schweizer Auftaktsieg. Erst kürzlich durfte der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgeben, dass der 12-jährige Zoltan Coigny die Schweiz bei der FIA Kart Academy 2026 vertreten wird. Am Wochenende hat der Teenager aus Dully (VD) seine Nomination beim Auftakt einer weiteren Academy-Meisterschaft, der Champions of the Future, in Valancia (ESP) restlos bestätigt. In beiden Qualifyings sicherte sich Coigny die Pole-Position. Am Samstag wurde er im ersten Finale Zweiter, am Sonntag stand er ganz oben auf dem Podium. Mit dieser prima Leistung übernahm Coigny auch die Führung im Gesamtklassement bei den OK-N-Junioren. Auf den Rängen 13 und 14 liegen mit Jamie Ehrat und Lorenzo Zucchetto zwei weitere Schweizer. Einen guten Einstand in der Champions of the Future Academy feierte auch Julian Brupbacher in der Kat. OK-N-Senior. Der Schweizer X30-Meister von 2025 landete nach Platz 18 im ersten Finale am Samstag auf dem fünften Schlussrang am Sonntag. In der Gesamtwertung wird Brupbacher als Zehnter geführt. Weiter geht die Meisterschaft Ende Mai im griechischen Thessaloniki. Danach wird in Viterbo (ITA) gefahren, ehe die drei
finalen Schlussläufe in den Emiraten stattfinden.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 19.02.2026 |
Kart-Historie: Das 6-Rad-Kart aus dem Berner Oberland – und Erinnerungen an die alte Kartbahn Kappelen Text: Stefan Grogg, Berner Kart Racing Club;
Fotos: Internet und Andres und Thomas Fritschi, Reichenbach
Am 27. September 1975 staunten nicht nur die Fans der Formel 1 sondern auch die Fachwelt, als das Team Tyrrell ein 6 räderiges Formel 1 Rennauto präsentierte. Die Entwicklung und der Bau dieses aussergewöhnlichen Rennwagens war derart abgeschirmt, gar geheim, dass selbst die Fachjournalisten gestaunt haben und ihren Augen kaum getraut haben, als das Fahrzeug enthüllt wurde. „Der Tyrrell P34 , auch als „Six-Wheeler“ bekannt, war ein Formel-1-Rennwagen, der von Tyrrell-Renningenieur Derek Gardner konstruiert wurde. Der Wagen hatte vier speziell angefertigte 10-Zoll-Vorderräder und zwei normale Hinterräder. Die kleineren Vorderräder sollten den Luftwiderstand des Wagens reduzieren. Da kleinere Reifen jedoch eine geringere Bodenhaftung bedeuteten, waren es vier Reifen, um diesen Nachteil auszugleichen. Durch eine aufwendige Radaufhängung konnten alle vier Vorderräder gelenkt werden.“
Die damaligen „Six-Wheeler“ aus dem Jahr 1976 mit Scheckter / Depailler und 1977 mit Depailler/Peterson werden bis heute in historischen Rennen eingesetzt. Wie sehr die fantastische und mutige Konstruktion in Erinnerung geblieben, ja Rennsportgeschichte geschrieben hat, zeigt ein Artikel in der Fach-Plattform speedweek im Jahr 2021, „Tyrrell 6-Rad: So sähe der irre Die Konstruktion hat damals auch andere Rennställe motiviert, weitere Varianten mit der 6-Rad-Technik zu konzipieren und zu testen. March und Williams experimentierte mit 4 Räder hinten. Und auch viele andere wurden inspiriert und nahmen die Idee auf. Siehe dazu: http://www.sixmania.fr/de/tyrrell-p34/ Letztlich wurde es in der F1, mit Vorbildwirkung für alle anderen Rennwagen verboten, mehr als 4 Räder am Auto zu haben. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.02.2026 |
Neue Kart-EM nach Arrive &
Drive-Modus
Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive &
Drive-EM durch © FIA Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. Gesucht sind Junioren
(12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA. Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft nach dem
Arrive-and-Drive-Modus. Drei Veranstaltungen sind geplant: 24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville
(FRA) Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen und Kraftstoff sowie die Unterbringung
in einem Paddock-Zelt. Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia sind teilnahmeberechtigt. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link Auf selbigem können sich interessierte Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 09.02.2026 |
ASS-Lizenzkurs Karting: Jetzt
anmelden!
Im Vorjahr haben neun Piloten ihre Kartlizenz
in Lyss gemacht © ASS Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf der
Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit
dem Rennkart. Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch oder
Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung. MOTORSPORT.CH |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 05.02.2026 |
![]() Melde dich jetzt für das erste SM-Rennen 2026 an!!! Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben! Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der Saison rückvergütet! Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 2026 sechs Rennen ausgetragen. Hier nochmals die Termine im Überblick: 29. März,
Franciacorta (ITA) Bei Unklarheiten oder Fragen hilft Ihnen David Scarnà, Sachbearbeiter Karting bei Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch oder Tel. +41 (0)31 979 11 11, gerne weiter.
Der Saisonauftakt findet diesmal in
Franciacorta statt © Eichenberger
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 04.02.2026 |
Jos Verstappen: «Max hat im Kart
mehr gelernt als im Auto»
Die Verstappens: Vater Jos und Sohn Max © Red
Bull Media Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Das Interview mit Jos Verstappen, dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, dürfte vor allem für Eltern von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen von
Interesse sein. Jos Verstappen (53) hat als Formel-1-Pilot nie die ganz grossen Erfolge feiern können. Zwei dritte Plätze 1994 an der Seite von Michael Schumacher bei Benetton waren die Höhepunkte. Dazu kam ein Feuerunfall in Hockenheim, der ihn über Nacht weltberühmt machte. Als Jos 2003 seinen Formel-1-Helm an den Nagel hängte, war Max sechs Jahre alt und fuhr bereits Kart. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte sich Verstappen sr. ausschliesslich um die Karriere seines Sohnes. Wohin diese Karriere führte, ist hinlänglich bekannt. Max Verstappen ist mit 68 GP-Siegen und vier WM-Titeln der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der vergangenen zehn Jahre. Für Sie, liebe Leser und Leserinnen, erinnert sich sein Vater an die Anfänge, erzählt aus dem Nähkästchen und gibt Tipps, worauf Eltern von Kartbuben und -mädchen achten
sollen. Wie alt war Max, als er zum
ersten Mal im Kart sass? Hat er dich gedrängt oder hast du
ihn zum Kartfahren mitgenommen? sechs Jahren anfängt. Aber er hat sich
durchgesetzt. Das ist sehr früh. Wann hat er
sein erstes Rennen absolviert? Da durfte er
schon mit sieben fahren. Hattest du damals schon ein klares Ziel vor Augen oder wolltest du mit deinem Sohn einfach Spass haben? einfahren würde. Deshalb stand der Spass an erster Stelle. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und diese auch genossen. Wir sind immer mit unserem Bus zu den Rennen gefahren. Das sind sehr schöne Erinnerungen. Wie viel Druck hast du in dieser Zeit aufgebaut? Man hört immer wieder Geschichten, du seist sehr streng mit ihm
gewesen. Max hat das aber selber nicht so empfunden. Natürlich gab es Momente, da war ich zornig auf ihn. Da habe ich mit ihm geschimpft und hin und wieder bin ich auch übers Ziel geschossen. Aber das
gehörte halt irgendwie auch dazu. Und einen gewissen Druck braucht es im
Kartsport. Die Frage ist wahrscheinlich: ab
welchem Alter? Bis elf fuhr er nur nationale Rennen.
Max Verstappen (mit Vater Jos) als
CRG-Werksfahrer © CRG Hast du am Anfang als Vater am
Kart deines Sohnes geschraubt? Danach hat Max werkseitige
Unterstützung bekommen? Aber ich habe auch damals noch nach den Motoren geschaut. Wurde deine Erziehung durch das
professionelle Umfeld für Max noch strenger? Alter eine strenge Hand, andere nicht. Das ist eine Charakterfrage. Und hat viel mit Disziplin zu tun. Für Eltern ist das
schwierig, hier das richtige Mass zu finden. Was war in diesem
Karriereabschnitt von Max besonders wichtig? Das stelle ich mir in einem Sport, der viele Trittbrettfahrer und Schaumschläger anzieht, sehr schwierig
vor. wem man vertrauen kann, wer erfolgreich sein will und wer eine Ahnung vom Kartsport hat. In diesem Sport lebt man ständig in einer Abhängigkeit. Du weisst nie, wie gut dein Motor im Vergleich zur Konkurrenz ist. Da Vertrauen aufzubauen, ist sehr schwierig und verlangt viel Menschenkenntnis. Hin und wieder täuscht man sich auch in einer Person. Das sind dann die Enttäuschungen, die man verarbeiten muss. Aber auch die gehören
dazu. Und aus diesen Fehlern lernt man. Max ist zum Ende seiner Kartkarriere auch Schaltkart gefahren. Viele Leute behaupten, dass du dir damit den runden Fahrstil, den es später auch im Auto braucht, kaputt machst. Wie
stehst du dazu? Er war dadurch nicht langsamer. Er hat sich der
Situation angepasst und war in beiden Karts schnell. Wann hast du als Vater gemerkt,
dass Max das gewisse Etwas hat? Zusammenhänge begriffen und fuhr danach noch schneller. Max hat von seinen ersten 60 Rennen 59 gewonnen. Bei dem einen, das wir nicht
gewonnen haben, hatten wir ein Motorenproblem. Max’ Werdegang hat sich also
schon sehr früh abgezeichnet. seine Gegner. Er hat es verstanden, auch aus kalten Reifen möglichst viel Grip herauszuholen. Dadurch hat er sich immer schon zu Beginn
der Rennen Vorteile verschaffen können.
Max Verstappen stieg vom Kart direkt in die
Formel 3 auf © Red Bull Media Wie wichtig ist es letztendlich, im Kartsport Erfolg zu haben? Hat man Max auf seinem späteren Karriereweg
darauf angesprochen? sehr entscheidend. Du kannst von dir nur glauben, dass du der Beste bist, wenn auch die Ergebnisse stimmen. Du musst Rennen oder Meisterschaften gewinnen, um weiter zu kommen. Aber es ist richtig, dass mit dem Wechsel in den Automobilrennsport die Leute nicht mehr ständig nach deinen Erfolgen im Kart fragen. Du machst da ein neues Kapitel auf und musst dich
wieder neu beweisen. Wie habt ihr das neue Kapitel
aufgeschlagen? wir die Gelegenheit, den Formel 3 aus der damaligen Euroserie zu testen. Dieses Auto war perfekt auf Max zugeschnitten. Er hat sich sofort wohl gefühlt, hat immer wieder betont, dass dieses Auto ähnlich zu fahren sei wie ein Kart. Ausserdem hat es ihm gefallen, dass er bereits mehr Power zur Verfügung hatte als im Formel Renault oder in einem Formel 4. Deshalb haben wir dann die Formel 4 ausgelassen und sind 2014 direkt in die
Formel-3-Euroserie eingestiegen. Würdest du das wieder so machen? mit 14 im Rennauto. Da macht es dann vielleicht schon Sinn, wenn sie zuerst Formel 4 fahren, bevor sie in eine
Formel 3 gehen. Zu was tendierst du: Möglichst rasch in den Automobilsport wechseln oder doch noch etwas länger Kart fahren?
Jos und Max Verstappen haben schon vieles
durchgemacht © Red Bull Media Eine Frage, die auch immer wieder auftaucht: Soll man seine Automobilsportkarriere im Formelsport beginnen oder
lieber im Tourenwagen/GT-Bereich? auch wenn er tendenziell kostspieliger ist. Ihr seid im Laufe der
Formel-3-Saison dann zu Red Bull gekommen. aussergewöhnlich. Aber er hat die Chance gekriegt und er hat sie genutzt. Ich muss allerdings auch sagen, dass wir drei Mal bei Red Bull vorstellig wurden. Und wir die ersten Verträge nicht sofort unterschrieben haben. Es ist also auch da wichtig, Vertrauen aufzubauen und Leute um sich zu haben, die einen unterstützen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Hast du selber Sponsoren suchen
müssen? Für die Formel 3 haben wir dann auch ein paar Sponsoren gebraucht. Das war aber vor mehr als zehn Jahren. Der Rennsport ist inzwischen noch teurer geworden. Schon allein eine Kart-Saison kostet deutlich mehr als zu
unserer Zeit. Wie weit kommt man heutzutage
noch ohne fremde Unterstützung? schon was Spezielles haben. So wie dein Sohn. Jos, Vielen
Dank für das Interview und weiterhin viel Spass bei deinen Rallyes!
Jos Verstappen lässt es heute bei Rallyes
fliegen... © Red Bull Media
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.02.2026 |
Interview mit Gerhard Berger zum Motorsport-Nachwuchs
Quelle: Motorsport aktuell Nr.6 / 21.Januar 2026
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.01.2026 |
Young Drivers Projekt 2026: Jetzt
anmelden!
Highlight für die Young Drivers: der Test mit
Jenzer Motorsport © Eichenberger Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr wieder das Young Drivers Projekt durch. Teilnehmen können Piloten
und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011. Auto Sport Schweiz führt in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander sein Young Drivers Projekt durch. Der Startschuss zum diesjährigen Nachwuchsprogramm fällt am 7. März beim Season-Kick-Off im Eventcenter Seelisberg. Dort wird den Teilnehmenden u.a. auch das
Jahresprogramm vorgestellt. Bist du ambitioniert und träumst von einer Karriere im Automobilrennsport, dann melde dich jetzt für das Young Drivers Projekt 2026 . WICHTIG: In diesem Jahr dürfen sich alle in der Schweiz lizenzierten Kartfahrer und Kartfahrerinnen mit den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 anmelden. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026. Für weitere Fragen steht Ihnen Natascia Prosperi (prosperi@motorsport.ch) zur Verfügung. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen den Teilnehmenden schon jetzt viel Vergnügen. Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August). Die bisherigen Gewinner des YDP:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 25.01.2026 |
Formel-4-Start: Beste Werbung für
Schweizer Kart-Meisterschaft
Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) ©
Eichenberger/Red Bull Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. Wir drücken die Daumen! Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das Niveau sehr hoch
ist.» Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov (beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. Für beide
ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser. Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen. Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen Team
Campos Racing. Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen
einen guten Start in ein neues Abenteuer! Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden
ausgetragen © FWS
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 25.01.2026 |
FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012 – 2014 gesucht
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA
Junior-Academy... Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden. Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben
können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014. Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende David Scarnà eingereicht werden: scarna@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:
Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026: 21.–24. Mai, Genk (BEL) Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link .
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.01.2026 |
Druckversion Schnupperkurs Menü mit der Online-Anmeldung |
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
14.01.2026 |
«autobau
SKM 2026»: Prov. Reifenvergabe Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag zu Handen der Nationalen
Sportkommission (NSK) gemacht. Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 13.01.2026 |
Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy
Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009,
2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben. Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben. Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der
Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:
Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy
Senior 2026 sieht wie folgt aus: Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder
Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.01.2026 |
Auch Schweizer Kartfahrer unter den Opfern von Crans Montana
Joaquim van
Thuyne, 2007–2026 Bei der unfassbaren Tragödie in Crans Montana ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer gestorben. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht Joaquims Familie sein aufrichtiges Beileid aus. Leider müssen wir das Jahr 2026 mit einer sehr, sehr traurigen Mitteilung beginnen. Bei der Tragödie in Crans Montana (VS), die Stand heute 40 Todesopfer gefordert hat, ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer ums Leben gekommen. Van Thuyne bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen und wurde dort im Finale der stark besetzten X30 Challenge Switzerland Zehnter. Seine Karriere startete der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless 2021 in Lyss, wo er in den vergangenen Jahren mehrere Rennen zur Kappelen Trophy absolvierte. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Dort fiel der junge Mann aus Lutry (VD) durch sein stets freundliches und vorbildliches Auftreten auf. Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren. Gegenüber ASS meinte er im Rahmen des YDP: «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich nur noch Kart fahren oder Fussball spielen soll. Im Moment macht mir beides Spass. Und in beiden Fällen brauchst du ein gutes Team um dich herum. Weil der Kartsport aber nicht gerade günstig ist, muss ich dort halt von Rennen zu Rennen schauen, wie es weiter geht.» Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte Joaquim die Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans Montana. Die Nachwuchs-Equipe des FC Lutry hatte über die Festtage einen Team-Ausflug in den Walliser Nobelort unternommen. Mehrere Mitglieder der Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren befanden sich während des Brandes im Innern der Bar. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht nicht nur Joaquims Familie, sondern allen Betroffenen dieser unfassbaren Tragödie in der Silvesternacht sein Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Joaquims Eltern, seinen beiden älteren Schwestern,
seinen Freunden und Verwandten. |
|||||||||||||||||||||||||||||||